Unni Lindell: Nachtschwester
Scherz, Frankfurt - 2004 - 399 Seiten.
In dem sonst so verschlafenen norwegischen Städtchen Ulleval Hageby wird auf offener Straße eine alte Dame ermordet. Das Polizeiteam um Ermittler Cato Isaksen steht vor einem Rätsel, denn von den Tätern fehlt jede Spur. Ein Raubmord ist ausgeschlossen, und die Angehörigen der Ermordeten beteuern, sie hätte keine Feinde gehabt und auch sonst ein eher unauffälliges Leben geführt. Noch mysteriöser wird der Fall, als sich herausstellt, dass die alte Dame die Großmutter der vierzehnjährigen Kathrine Bjerke ist, die seit mehreren Tagen vermisst wird. Besteht zwischen dem Mord und dem Verschwinden des jungen Mädchens ein Zusammenhang? Cato Isaksen wird bald klar, dass er mit den Ermittlungen noch einmal ganz von vorn beginnen muss. Zu allem Überfluss geht auch in Isaksens Privatleben, für das er ohnehin kaum Zeit hat, alles drunter und drüber. Seine Kollegin Ellen, mit der er eine Affäre hatte und für die er auch immer noch viel empfindet, heiratet einen reichen Anwalt. Außerdem ist Cato hin und her gerissen zwischen seiner Frau Bente und seiner Exfrau Sigrid. Seine Söhne, der siebzehnjährige Vetle und der fünfjährige Georg, stecken beide in einer schwierigen Phase ihres Lebens und brauchen gerade jetzt ihren Vater besonders nötig. Schließlich erreicht Cato die Nachricht, dass seine Mutter im Altersheim an einer Lungenentzündung erkrankt ist.
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